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Bella Roma – Amor.

Seit Jahren sprachen wir davon, einmal nach Rom zu reisen. Jetzt endlich war es soweit: übers Neujahr gings mit SkyWork bequem ab Belp gen Süden, Alpenflug inbegriffen.

Wie wohl in keiner anderen Stadt lässt sich hier das Flanieren, Cappuccino trinken, Shoppen (Nuvolari als heisser Tipp für die Herren) und Sightseeing ideal verbinden. So nahmen wir denn die Villa Borghese, die spanische Treppe und den Trevi-Brunnen quasi im Vorbeigehen. Pantheon, Foro Romano und Collosseo bestaunten wir etwas ausführlicher. Und dem Vatikan würdigten wir gar einen halben Tag: der im Voraus gebuchte Rundgang erwies sich als absoluter Volltreffer. Die deutschsprachige Fremdenführerin schaffte es während dem Rundgang durch die Museen, die sixtinische Kappelle (wo wir nach deren kurzfristigen Schliessung für eine private Messe des Papstes schlussendlich als Erste eintreten durften) und den Petersdom spielend, Geschichte lebendig zu machen. So haben wir Religionsunterricht und Kunstgeschichte während der Schulzeit definitiv nie vermittelt erhalten. Welch eindrückliche Bauten, Bilder und Skulpturen!

Auch kulinarisch hat Rom erwartungsgemäss einiges zu bieten. Allerdings wird geraten, das Ristorante oder die Osteria seines Vertrauens sorgfältig zu wählen (der alte italienische Trick «möglichst versteckt und einfach eingerichtet» hat sich wieder einmal bewährt – aber selbstverständlich blieben auch wir nicht von der berühmt-berüchtigten Touristenfalle verschont: bei Fertig-Pizza für 30 Euronen verging uns definitiv der Appetit!): im historischen Zentrum wärmstens empfehlen können wir die Osteria del Pegno in einer kleinen Gasse zwischen Tiber und Piazza Navona, die Antica Enoteca in der Via delle Croce sowie mit Abstrichen (überteuertes, etwas lieblos präsentiertes Silvestermenü) die Osteria Romana di Simmi in einer Nebengasse hinter dem Campo dei Fiori. Ausgezeichnet getafelt haben wir auch im Aristocampo in Trastevere (nachdem das gesuchte Da Augusto geschlossen war, zog uns das folgende Schild an dessen Eingang an: «We are against war and tourist menu!») sowie im Caminetto und Chez Cocò, beide in Parioli gelegen.

Parioli? Genau, in diesem Viertel nördlich des historischen Viertels hinter der Villa Borghese haben wir logiert. Dank einem Internet-Schnäppchen konnten wir uns die Tower Lodge mit Terrasse in der Villa Duse leisten. Die (für Rom untypische) ruhige Lage, die tolle Aussicht auf die Feuerwerke an Silvester und die fantastischen morgendlichen Sonnenaufgänge haben uns für die etwas abgelegene Lage reichlich entschädigt.

Ach, man würde am liebsten gleich noch ein paar Tage anhängen… in diesem Sinne: Ci vediamo!

» FB-Album von Sibylle.

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