Follow me:

«The Boss» im Wankdorf.

Bild: KEYSTONE/AP

Als Bruce Springsteen sein Konzert der «Working on a Dream»-Tour im Berner Stade de Suisse ankündigte, musste ich einfach zugreifen und ein Ticket besorgen. Schliesslich hatte ich den amerikanischen Handwerker des Rock – den ich vor allem in den 80-iger Jahren mochte – noch nie live gesehen.

Und ich wurde nicht enttäuscht: Mit einem Auftakt nach Mass (Nils Lofgren von der E-Street-Band stimmte auf der Handorgel zuerst «s’Vogellisi» an) startete Bruce selbst mit «Badlands» den knapp dreistündigen Hitreigen. Er bot eine gelungene Mischung aus neuen und alten Songs (siehe Setlist), die keine Wünsche offen liessen. Denn diese wurden während einer Wunschrunde, in der Springsteen ein paar Plakate mit Songwünschen drauf aus der Menge konfiszierte, gleich mehrfach erfüllt.

Zwischendurch hielt der Boss mit seiner unvergleichlichen Ausstrahlung eine glühende Ansprache («We don’t just wanna rock the house. We wanna build a house of love, hope and happiness»), die wohl auch manch abgebrühten Gospel-Prediger vor Neid hätte erblassen lassen. Ihm nimmt man es ab, eine solch ehrliche, intime und gleichzeitig energiegeladene, schweisstreibende Show durfte ich noch selten erleben. Danke Bruce, und jederzeit gerne wieder!

Previous Post Next Post

Dir könnte auch gefallen:

2 Comments

  • Reply Sibylle

    Es war bombastisch, fantastisch, ergreifend, fetzig, rockig – voll der Hammer!

    2. Juli 2009 at 10:51
  • Reply Fab

    Hey Sandro
    Word! Du bringst es genau auf den Punkt, dem gibt es nichts hinzuzufügen, aussert z.E. das ich auch glücklicher Zeuge dieser Superperformance war, solid, schnörkellos, ungekünstelt, fadegrad, real Music by real Musicians, genau nach meinem Geschmack! Nun noch das Dessert am 18.7. ? Lg

    1. Juli 2009 at 23:41
  • Leave a Reply

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.